Nachdem ich nun schon zum zweiten Mal in Leipzig war, hat sich mein Eindruck,
dass diese Stadt immer wieder einen Besuch wert ist bestätigt.
Leider war auch dieser Besuch nur wenige Tage lang, so dass ich vermutlich
immer noch sehr vieles nicht gesehen habe, was lohnenswert wäre sich
anzuschauen.
Diesesmal kam ich im Hotel "Novotel" unter, das wie viele anderen Hotels mitten in der Stadt nur einige hundert Meter vom leipziger Hauptbahnhof entfernt liegt. So hat man eine leichte Anreise (zumindest mit dem Zug) und hat einen guten Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden.
![]() Passage im Leipziger Bahnhof |
Der Hauptbahnhof ist in Leipzig gleichzeitig auch eine recht große Einkaufspassage, in der man sich einige Zeit verweilen kann. Neben verschiedenen Läden zur Versorgung mit Lebensmitteln und Co. finden sich hier wie in jedem Bahnhof Zeitungsläden aber auch eine Menge Cafés und Restaurant so wie allerlei anderer Geschäfte.
Die Innenstadt von Leipzig bietet einiges. Nicht nur Freunde von alten Bauwerken und geschichtlichem kommen auf ihre Kosten sonder auch Freunde des Kulinarischen finden verschiedenste Möglichkeiten sich zu vergnügen. Nach der Besichtigung der Stadt selbst und einem netten Abendessen empfiehlt es sich im Übrigen den Drallewatsch zu besuchen. Hierzu aber später mehr.
Da Leipzig schon über eine recht lange Geschichte verfügt bietet
die Stadt natürlich so einiges an Interessanten kulturellen Stätten.
Neben dem alten und dem neuen Messegelände, die die bedeutung in der
näheren Vergangenheit dokumentieren gibt es einige Sehenswürdigkeiten
aus älteren Zeiten. So zum Beispiel das weltbekannte Völkerschlachtdenkmal,
verschiedene Gebäude, in denen Bach zu seiner Zeit residierte, die Moritzbastei
oder das Gewandhaus.
Besonders beeindruckt hat mich neben dem Völkerschlachtdenkmal die Moritzbastei.
Diese Bastei liegt mitten in Leipzig in der Nähe des Gewandhauses. Oberirdisch
sind nur ein paar kleine Höfe und der Eingang sichtbar. Unter der Erde
erstreckt sich jedoch eine recht große Anlage aus einzelenen Gängen
und Räumen, die heute für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden
können. Zu DDR Zeiten war die Moritzbastei der größte Studentenclub
Europas.
Die Innenstadt Leipzig begeistert durch die Art, wie moderne Gebäude
und alte Bauwerke miteinander verbunden das neue Stadtbild prägen. Viele
schön ausgebaute Passagen verbinden Straßen miteinander. Die Passagen
selbst sind meist sehr gelungen was die Architektur und die eingebrachten
Ideen betreffen.
Eingang zu Auerbachs Keller |
![]() Die Decke im Mephisto |
Mein Schwärmen bzgl. Auerbachs Keller soll aber keineswegs andere Restaurants
benachteiligen. Leipzig bietet für verschiedenste Geschmäcker und
Preiskategorien eine ausgewogene Vielfalt.
Möchte man nach einem Besuch eines Lokals den Abend bei einem netten
Getränk ausklingen lassen oder die Nacht bis in die frühen Morgenstunden
geniessen empfiehlt sich der Weg in die Nähe der Straße "Markt".
Dort befindet sich der "Drallewatsch", die Kneipen- Meile Leipzigs.
Selten fand ich in einer Stadt so viele Lokale auf so engem Raum. Die Strasse
bietet im Sommer gerade genu Platz, dass zwei oder drei Leute nebeneinander
gehen können. Der Rest wird von Sitzplätzen der Lokale belegt. Die
grenzen zwischen den einzelnen Lokalen ist nur daran zu erkennen, dass sie
verschiedene Möbel verwenden.